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So schaffen wir Jobs für ArbeitnehmerInnen 50+

 

Arbeitssuchende, die älter als 50 sind, haben es besonders schwer, einen Job zu finden. Mit der Beschäftigungsaktion 20.000 und einem Abbau von Einstellungshemmnissen sollen ältere Arbeitslose neue Chancen bekommen.

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Die Beschäftigungsaktion 20.000 - Arbeitslosigkeit halbieren

 

Mit der Beschäftigungsaktion 20.000, die im Regierungsprogramm enthalten ist, können jährlich 20.000 Jobs für über 50-Jährige geschaffen werden, die länger als ein Jahr auf Arbeitssuche sind. Das Programm zielt darauf ab, in Gemeinden, über gemeinnützige Trägervereine oder in Unternehmen Stellen zu schaffen bzw. zu fördern, um ältere Arbeitssuchende, die es besonders schwer haben unterzukommen, zu unterstützen. Ziel ist, die Arbeitslosigkeit in dieser Altersgruppe zu halbieren.

 

Über Pilotprojekte in neun Bezirken Österreichs (je ein Bezirk pro Bundesland) wird die Beschäftigungsaktion 20.000 im Juli 2017 starten. Das Modell soll so ausgestaltet sein, dass es keine Verdrängungseffekte gibt. Die Mittel für die Beschäftigungsaktion werden auf zwei Jahre befristet zur Verfügung gestellt.

 

Zur Finanzierung werden zusätzlich 200 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Das Projekt wird überprüft - läuft es erfolgreich, könnte sich diese Summe verdoppeln

 

Einstellungshemmnisse abbauen

 

Unternehmen haben häufig aufgrund bisher geltender Sonderbestimmungen im Kündigungsrecht Arbeitssuchende, die älter als 50 waren, nicht angestellt. Nun werden diese Einstellungshemmnisse abgebaut, und dadurch verbessern sich die Chancen für ältere Arbeitssuchende auf dem Arbeitsmarkt.

 

Der Kündigungsschutz für ältere ArbeitnehmerInnen wird an den allgemeinen Kündigungsschutz angeglichen. Die Änderung beim Kündigungsschutz gilt nur für Arbeitssuchende über 50, die einen neuen Job beginnen. Für alle anderen, also für über 50-Jährige in einem Arbeitsverhältnis, ändert sich nichts.
Der Faktor Alter wird weiterhin relevant im Rahmen der Sozialwidrigkeitsprüfung bei einer Kündigung sein.

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